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Ehammer und Gmünder auf dem Podest

Teufner mit 2 Medaillen an den Schweizermeisterschaften

 Mit den Schweizer Meisterschaften der Aktiven der Leichtathletik in Bellinzona folgte ein weiterer Höhepunkt in der laufenden Saison. Eine kleine aber umso erfolgreichere Gruppe setzte die Erfolge der laufenden Saison fort. Gold gewann Simon Ehammer, dazu ergänzte eine bronzene Auszeichnung für Antonia Gmünder die Teufner Bilanz

Schweren Herzens teilte Simon Ehammer diese Woche den Verzicht auf den Zehnkampf an den kommenden Weltmeisterschaften mit, er will vorranging sein lädiertes Schultergelenk auskurieren, um sich optimal für die Olympischen Spiele in Paris vorbereiten zu können. Nach erfolgreichen Starts an Diamond League Meetings legt Simon Ehammer seine Prioritäten auf den Weitsprung, in dieser Disziplin strebt er an den Weltmeisterschaften eine weitere Medaille an. In Bellinzona sprang er mit 8.03m mühelos zum Sieg, diese Weite erreicht er bereits im 2. Versuch, sehr unterschiedliche Winde erschwerten einen optimalen Anlauf, mit seiner gewohnten risikoreichen Taktik übertrat er die weiteren 4 Versuche. Im Stabhochsprung zeigte er mit 5.15 einen ausgezeichneten Wettkampf, er belegte damit den undankbaren 4. Platz. Gleich im Anschluss an den Weitsprung unternahm er einen erfolgreichen Test über die 110m Hürden. Mit hervorragenden 13.53sec. gewann er den Vorlauf mit der zweitbesten Zeit aller teilnehmenden Athleten. Auf den Finallauf verzichtete er.

Verletzungsbedingt muss Antonia Gmünder in diesem Jahr auf den Mehrkampf verzichten. Nach hervorragendem Saisonstart gelang ihr in ihrer Spezialdisziplin den Hürden die erhoffte Steigerung nicht. An den Schweizermeisterschaften vollbrachte sie aber zum richtigen Zeitpunkt eine kaum erwartete Steigerung über die Hürden. Mit Vorlaufssiegen gehörte sie in einem ausgeglichenen und starken Feld plötzlich zu den Medaillenanwärterinnen. Im Final gelang ihr ein grossartiger Exploit, mit 13.68sec verbesserte sie ihre persönliche Bestzeit gleich um 16 Hundertstel und gewann sensationell die Bronzemedaille.

Zu den routinierten Athletinnen gehörte Nicole Höhener im Dreisprung. Sie startete mit 11.64m hervorragenden in den Wettkampf und lag zwischenzeitlich gar auf Platz 2. Bedingt durch eine Muskelverhärtung gelang ihr aber keine Verbesserung mehr und sie musste auf die letzten beiden Versuch verzichten, ihr guter Sprung zu Beginn genügten zu Platz 8.

Im Diskuswurf trat Thomas Koller mit der achtbesten Weite an. Nachdem er im Juni seine Form von Wettkampf zu Wettkampf enorm steigerte, gelang es ihm im Tessin nicht ganz sein Potenzial abzurufen. Mit 41.05m belegte er Platz 9.

Text und Bilder: Hans Koller

 

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